Die Senator Entertainment AG (General Standard, ISIN DE000A0BVUC6, Symbol: SMN1) hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009 einen im Vorjahresvergleich stabilen Konzernumsatz in Höhe von € 15,9 Mio. (Vj.: € 15,9 Mio.) erzielt. Eine Steigerung konnte beim Ergebnis erreicht werden. Das EBIT nach IFRS lag bei € 1,3 Mio. (Vj.: € -9,2 Mio.) und der Konzernüberschuss betrug € 0,9 Mio. (Vj.: € -10,2 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf € 0,05 (Vj.: € -0,51). Damit hat die Senator-Gruppe im Berichtszeitraum die Rückkehr in die Gewinnzone erreicht.
Auch die Eigenkapitalausstattung konnte die Senator-Gruppe im Berichtszeitraum verbessern. Das den Aktionären zustehende Konzern-Eigenkapital erhöhte sich auf € 10,1 Mio. (Vj.: € 3,7 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg damit auf 29,0% (Vj.: 6,8%).
Senator Entertainment sieht die Ergebnisentwicklung im 1. Halbjahr 2009 als Bestätigung der vom Unternehmen seit der zweiten Jahreshälfte 2008 betriebenen Konsolidierung und Neuorientierung. Durch umfangreiche Maßnahmen zur Restrukturierung von Geschäftsfeldern und Beteiligungen sowie der Optimierung von Abläufen ist es gelungen, die Kosten nachhaltig zu senken. Zukünftig will sich der Konzern weiter verstärkt auf Herstellung, Akquisition und Co-Produktion deutscher Filme fokussieren. Deutsche Filme haben sich in der Vergangenheit als besonders renditestark erwiesen. Zudem verbindet das Unternehmen mit ihnen geringere Risiken.
Vor diesem Hintergrund blickt Senator Entertainment zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte. Bezogen auf das komplette Geschäftsjahr 2009, geht das Unternehmen von einem positiven Umsatz- und Ergebnisverlauf aus. Allerdings ist die Senator-Gruppe bereits Verpflichtungen zur Neuanschaffung von Filmen eingegangen, die einen erheblichen Liquiditätsbedarf zur Folge haben werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfügt der Senator-Konzern über keine Kreditlinie und ist daher bereits seit dem September 2008 gezwungen, den Fortbestand der Gruppe aus dem operativen Cashflow zu sichern. Das Management verfolgt aktuell verschiedene Finanzierungsoptionen, die sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalmaßnahmen umfassen.
Der vollständige Halbjahresbericht wird heute auf der Internetseite der Gesellschaft (www.senator.de) veröffentlicht.
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Ad-hoc: Senator-Gruppe gelingt im 1. Halbjahr 2009 Rückkehr in die Gewinnzone
31.08.2009

